1. Einleitung

2. Klassische Zwänge
3. Zwänge bearbeiten
4. Reihenfolge der Zwänge verändern
5. Menüabfolgen
6. Aktive Nachfrage und Verkaufsförderung
7. Weiterführende Kettenabfrage
8. Zwang als Basisrezept
9. Zwang für Pauschal-Berechnungen



1. Einleitung


Mit einem Extra oder einem Zwang können Sie Menüs oder eine mögliche Auswahl für den Gast festlegen. Sie könnten zum Beispiel zu einem Wiener Schnitzel mehrere Extras wie "Bratkartoffeln" oder "Pommes Frites" anbieten, oder etwa ein Drei-Gänge-Menü mit verschiedenen Speisen zur Auswahl.


Wir haben im folgenden ein paar Beispiele für Sie zusammengestellt.


Um Zwänge oder Extras zu erstellen gehen Sie zunächst im Menü auf "Kochen" -> "Rezepte kalkulieren".




2. Klassische Zwänge


Ein klassischer Zwang ist beispielsweise die Bestellung eines Steaks, dabei soll der Gast die Zubereitungsart sowie verschiedene Beilagen auswählen.


In der Rezeptkalkulation klicken Sie zuerst auf das Rezept, das mit Zwängen versehen werden soll. Dann gehen Sie auf der rechten Seite auf den Reiter "Kalkulation" und dann auf "+ Extra/Zwang."



Dann öffnet sich ein kleines Bild. Hier machen Sie Angaben über den Titel des Zwangs wie beispielsweise "Art der Zubereitung" oder "Beilage".

Außerdem können Sie wählen wie viele Positionen minimal oder maximal gewählt werden können und ob es für Buchungen über diesen Zwang einen festgelegten Preis geben soll, wie z.B. für Inklusive-Beilagen. Im Anschluss klicken Sie unten auf   "+ Extra/Zwang".



Nun gehen Sie mit einem Klick auf den erstellten Zwang. Dann wählen Sie "+ Basisrezept".



Es öffnet sich wieder ein kleiner Bildschirm. Dort geben Sie das Basisrezpt ein. Bei "Beilagen" zum Beispiel "Bratkartoffeln". Sie müssen auch noch die Anzahl angeben und gehen dann unten rechts auf "+ Basisrezept".



Die Zwänge und die dazugehörigen Basisrezepte können Sie nach belieben anlegen. In unserem Beispiel haben wir unter dem Zwang "Art der Zubereitung" rare, medium und welldone als Auswahl zusammengestellt. Unter "Beilagen" befinden sich "Pommes" und "Bratkartoffeln" (die Beilagen kosten dabei nichts extra.)



So sieht das Ganze dann im front-Office aus:


Zuerst wählen Sie eine Zubereitungsart. Danach erscheint automatisch die nächste Auswahl (da hier nur 1 Posten ausgewählt werden kann).



Nun kann zwischen 1 und 2 Posten gewählt werden. Daher weiß das System nicht von alleine wann Sie mit der Auswahl fertig sind und der Bildschirm geht nicht automatisch weiter, sondern Sie müssen ihn einfach weiterschieben - mit dem Finger oder der Maus.  Klicken Sie nun "Hinzufügen."



Und so sieht es auf dem Bestellzettel aus, wenn die Bestellung komplett aufgenommen ist.




3. Zwänge bearbeiten


1. Klicken Sie bitte mit der rechten Maustaste auf den Zwang und wählen Sie "Extra/Zwang bearbeiten" aus



2. Nehmen Sie Ihre Änderungen vor und schließen Sie den Vorgang mit einem Klick auf "Speichern" ab.




4. Reihenfolge der Zwänge verändern


Zwänge können einfach sortiert werden. Sind die Zwänge bereits erstellt und Sie entscheiden sich im Nachhinein dafür, diese in einer anderen Reihenfolge anzuordnen, können Sie die Zwänge einfach über die rechte Maustaste hoch oder runter setzen.




5. Menüabfolgen

Im folgenden erstellen wir ein Menü über Zwänge. Legen Sie ein Rezept an welches das Menü beinhalten wird, in unserem Beispiel nennen wir es "Deluxe Menü"

Legen Sie wie in Punkt 2 beschrieben die Zwänge für die einzelnen Gänge an, also bspw. "Vorspeise", "Hauptgang" und "Nachspeise."

Konfigurieren Sie die Zwänge mit "Minimaler Auswahl: 1", "Maximaler Auswahl: 1" und setzen Sie ggf. den Gruppenpreis auf 0, sodass nur der Preis berechnet wird, den Sie für das Menü verwenden.


Befüllen Sie im nächsten Schritt die Zwänge jeweils mit den Basisrezepten die Sie für den einzelnen Gang (Zwang) anbieten möchten wie in Punkt 2 beschrieben.

Das ganze könnte dann so aussehen:




6. Aktive Nachfrage und Verkaufsförderung


Eine weitere Möglichkeit Zwänge und Extras anzulegen ist, wenn Sie bei einem Gericht optional nachfragen, ob noch etwas dazu kommt. Diese Option kann gut als Verkaufsförderung eingesetzt werden.
Im Beispiel nehmen wir das "Vanilleeis". Wenn der Gast dies bestellt soll er direkt gefragt werden, ob er es mit Sahne haben möchte. 

Dazu gehen Sie in der Rezeptkalkulation auf das Rezept "Vanilleeis" und erstellen Sie einen neuen Zwang

Wir definieren für diesen Zwang keine minimale oder maximale Auswahl , da der Gast nur optional eine oder mehrere Portionen Sahne wählen soll. Ein Gruppenpreis wird auch nicht definiert, da jede Portion Sahne in unserem Beispiel extra 0,50€ kosten soll.
Wenn der Zwang erstellt ist fügen Sie wie in Punkt 2 beschrieben das Basisrezept "Sahne" hinzu.

Wichtig: Wenn Sie das Rezept "Sahne" erstellen, geben Sie dafür einen Preis an.

Das ganze könnte dann so aussehen:


Und so sieht das Ganze dann im front-Office aus, wenn Sie "Vanilleeis" als Bestellung aufnehmen:  


Und so auf dem Bestellzettel:



7. Weiterführende Kettenabfrage 


Sie können Zwänge auch noch weiter in die Tiefe anlegen.
Sie sehen hier das Rezept "Schnitzel "Wiener Art"". Es wurde bereits ein Zwang "Beilagen" erstellt. Bei den Beilagen können Sie zwischen Pommes Frites, Bratkartoffeln oder Kartoffeln wählen.
Wenn Pommes Frites gewählt werden wollen wir nun noch die Abfrage erstellen "Ketchup" oder "Majo".


Dazu gehen Sie so vor, dass Sie "Pommes" in der Rezepte-Übersicht auswählen.
Dort legen Sie dann für die Pommes Frites einen Zwang bzw. ein Extra an (wie oben beschrieben). Dies nennen wir hier "Sauce". Als Rezepte nehmen wir in diesem Extra "Sauce" dann Ketchup und Mayonnaise. 


So sieht das Ganze dann im front-Office aus:

Es wird beim Wienerschnitzel als Beilage Pommes Frites gewählt. Gehen Sie dann auf "Hinzufügen".


Nun kommt das Extra zu den Pommes Frites: Ketchup oder Mayonnaise können optional dazu gewählt werden. 


Und so sieht das ganze auf dem Bestellzettel aus:




8. Zwang als Basisrezept


Um zu verhindern, dass Sie immer wieder einem Zwang die gleichen Basisrezepte hinzufügen müssen, können Sie auch ganz einfach einen Zwang als Basisrezept anlegen. Als Veranschaulichung wählen wir wieder den Kartoffeln/Bratkartoffeln/Pommes-Zwang. Einen Zwang als Basisrezept einzuarbeiten ist natürlich nur sinnig, wenn Sie diese Auswahl als Zwang bei mehreren Rezepten wiederverwenden möchten.


Erstellen Sie ein neues Rezept per Klick auf "+ Rezept", nennen Sie es "Beilage" und setzen Sie einen Haken bei "Grundrezept", da dieses Rezept nur zur Kalkulation verwendet wird. Bestätigen Sie per Klick auf "+ Rezept."



Ein Grundrezept erkennen Sie in der Rezeptliste ausserdem an der grauen "Kochmütze."





Wählen Sie nun das neu erstellte Rezept aus und klicken Sie in der Kalkulation auf der rechten Seite "+ Extra/Zwang."


Benennen Sie diesen, setzen Sie die minimale und maximale Auswahl auf 1 und bestätigen Sie per klick auf "+ Extra/Zwang." Sie haben auch die Möglichkeit den Gruppenpreis hier zu verändern. Sie können diesen bspw. auf 0 setzen, um die Beilagen für die Speisen inklusive zu machen und mit einem Preis von 0€ zu berechnen. Hiermit können Sie die Preise der Beilagen bei den aktuellen Preisen belassen, um diese auch weiterhin separat verkaufen zu können.



Wählen Sie den neuen Zwang aus und klicken Sie "+ Basisrezept."



Wählen Sie eine der gewünschten Beilagen aus und klicken Sie "+ Basisrezept & Weiter" um zusätzliche Basisrezepte mit diesem Zwang zu verknüpfen.



Am Ende sollten alle Rezepte, die Sie als Beilage zur Auswahl haben möchten in der Liste angezeigt sein.



Wählen Sie nun ein beliebiges Rezept aus für das bei jeder Bestellung dieses Rezeptes die Abfrage aufkommen soll. Klicken Sie auf "Basisrezepte" und dann auf "+ Basisrezept."



Wählen Sie hier nun das zuvor erstellte Beilagen-Basisrezept aus und bestätigen Sie per klick auf "+ Basisrezept."



Fügen Sie "Beilage" jedem Rezept als Basisrezept hinzu bei dem die Beilagen-Abfrage auftauchen soll.

Es sollte dann in der Kalkulation wie folgt aussehen:



In der front-Ansicht sieht die Abfrage so aus:



Und auf dem Bestellzettel:




9. Zwang für Pauschal-Berechnungen


Um Pauschal-Beträge von Rezepten warenwirtschaftlich korrekt abzubilden können Sie folgende Variante für Ihre Pauschal-Rezepte verwenden. An unserem Beispiel erstellen Sie ein Brunch mit einer Pauschale von 20€ von denen 10€ in der Food-Hauptwarengruppen und die restlichen 10€ in der Beverage-Hauptwarengruppe verbucht werden sollen.


Erstellen Sie ein neues Rezept namens "Brunch-Pauschale" mit einem Preis von 0€ in der Warengruppe "Non-Food."



Erstellen Sie ein neues Rezept namens "Pauschale Food" mit einem Preis von 10€ in der Warengruppe "Food."



 Erstellen Sie ein neues Rezept namens "Pauschale Bev" mit einem Preis von 10€ in der Warengruppe "Beverage."



Wählen Sie die "Brunch-Pauschale" aus der Rezept-Übersicht aus und erstellen Sie einen neuen Zwang.



Erstellen Sie einen Zwang namens "Pauschale Food" mit einer minimalen und maximalen Auswahl von jeweils "1." Wiederholen Sie diesen Schritt mit einem neuen Zwang namens "Pauschale Bev."



Wählen Sie den neu erstellen "Pauschale Food"-Zwang aus und klicken Sie "+ Basisrezept" um ein neues Basisrezept dem Zwang hinzuzufügen.



Wählen Sie hier das zuvor erstellte "Pauschale Food"-Rezept aus und bestätigen Sie. Wiederholen Sie das gleiche für den "Pauschale Bev"-Zwang und dem zugehörigen "Pauschale Bev"-Rezept.



Nun können Sie das im ersten Schritt angelegte "Brunch-Pauschale"-Rezept in Ihren Karten verwenden, um die gewünschte Brunch-Pauschale zu verwenden.